Der digitale Ratgeber für Urlauber und Auswanderer :

Sizilien konzentriert
Alles an einem Ort

Diese Fotomontage zeigt den Dorfstrand von Sant'Elia, den Blick vom Monte Catalfano, die Fussgängerzone von Bagheria und den historischen Markt Lo Capo in Palermo
Sizilien - Britta Bohn
Auf Sizilien seit 1998

Sizilien =
Berge + Meer
Dolce Vita + Spass

Sizilien ist die grösste Insel im Mittelmeer. An 1000 km Meer können Sie baden, tau­chen und segeln. Oder Leuchttürme, Fi­scher­dör­fer und Yachthäfen entdecken.

Und Berge. Die meisten von ihnen sind Na­tur­re­ser­vate. Der Blick von dort oben auf das Mittelmeer ist atemberaubend.

Sizilien ist auch ein riesiger Garten. Obst und Gemüse gibt es hier das ganze Jahr über aus eigener Produktion. Das ist die perfekte Basis für die Sizilianische Küche.

Die sizilianische Kunst und Kultur wird auf den ersten Blick durch den Barock dominiert. Dies mag für den Südosten stimmen, nicht aber für die ganze Insel. Besonders im Nord­wes­ten reichen Kunst und Kultur von der Antike bis in die Moderne.

All das gibt es an einem Ort

Und genau hier - im Nordwesten nahe Pa­ler­mo - gibt es zwei kleine Städte, in deren Um­ge­bung es alles gibt, was Sizilien ausmacht: Bagheria und Santa Flavia. Hier ist "Sizilien konzentriert".

In Bagheria und Santa Flavia ist aber nicht nur "Sizilien kon­zen­triert". Ihre besondere Lage bietet zusätzlich die eine oder andere Über­rasch­ung für Auswanderer und Ur­lau­ber.

Sizilien konzentriert
Der digitale Ratgeber für Urlauber und Auswanderer

Wer auf Sizilien Urlaub machen oder nach Sizilien auswandern möchte, will keine Über­raschungen erleben. Daher sollten Sie sich rechtzeitig über Themen wie Mobilität, Unterkunft, Visa- und Ein­wan­derungs­be­stim­mungen informieren.

Sizilien konzentriert unterstützt Urlau­ber und Aus­wan­derer mit Praxis­tipps, Immo­bilien, Kar­ten und lokalen deutsch­spra­chigen Kon­tak­ten.

Unsere Autoren teilen hier ihr Wissen mit Ihnen. Sie haben bis zu 30 Jahre Sizilien-Erfahrung mit diesen Themen:

Sizilien - 1000 km Meer

Sizilien ist grösser als viele denken. Die Küste unserer Sonnen-Insel ist sage und schreibe 1000 km lang.

Aber um etwas von Sizilien zu sehen, müssen Sie die Insel nicht umrunden. Denn glücklicherweise gibt es ja in Bagheria und Santa Flavia Sizilien kon­zen­triert - mit einer Küstenlinie von gut 20 km.

Hier können Sie baden, tauchen, sur­fen und Boote mieten. In den Fischer­dörfern gibt es täglich frischen Fisch und für Auswanderer vielleicht sogar einen Liegeplatz in einem der Yacht­häfen.

Ein Fahrrad steht im Sommer am Dorfstrand von Sant'Elia.

Strände

Die schönsten Strände Siziliens sind weltweit bekannt: Mondello, San Vito lo Capo und besonders Cefalù ziehen Besucher aus aller Welt an. Cefalù ist besonders interessant, weil es hier zusätzlich eine wunderbare Altstadt gibt und das Naturreservat der Ma­do­nien direkt vor der Haustür liegt.

Der Sand dieser Strände ist einmalig, aber manch einer stört sich am sehr "touristischen" Umfeld. Für sie ist San­ta Flavia eine interessante Al­ter­na­tive.

Hier gibt es sechs kleine freie Strände, die im Sommer alle sehr gut mit dem Santa Flavia Shuttle erreichbar sind. Besonders beliebt sind die Dorfstrände von Sant'Elia und Porticello - eben weil es Dorfstrände sind.

Ein Geheimtipp ist der erst 2023 er­öff­nete Strand Secche di Solanto. Er ist etwas abseits gelegen und praktisch nur mit dem Santa Flavia Shuttle oder dem Fahrrad erreichbar.

Unser Foto zeigt das Fahrrad unseres Fotografen an seinem Lieblingsstrand - dem Dorfstrand von Sant'Elia.

Ein Fahrrad steht im Sonnenuntergang vor bunten Fischerbooten die am Strand von Aspra liegen.

Fischerdörfer

Für eine Insel im Mittelmeer erwarten wir, dass sich an der Küste ein kleines Fi­scher­dorf an das andere reiht. Und natürlich liegen hier bunte Fi­scher­boote auf dem Strand.

Früher war das auch so. Heute da­ge­gen gibt es nur noch wenige "klas­sische" Fischerdörfer und dafür einige grössere Fischerei­häfen.

Sizilien konzentriert bietet beides: Aspra ist ein immer noch sehr aktives Fi­scher­dorf mit bunten Booten und Por­ti­cello der zweit­grösste Fi­sche­rei­ha­fen Siziliens.

Unser Foto zeigt das Fahrrad unseres Fotografen und die bunten Boote von Aspra im Sonnenuntergang.

Ein Fahrrad steht auf einer Mole des Yachthafens von San Nicola l'Arena.

Yachthäfen

Heute gibt es also nur noch wenige aktive, traditionelle Fischerdörfer. Und was machen die "Ehemaligen"?

Glücklicherweise bietet der Tourismus neue Möglichkeiten. Zwei Beispiele dafür sind der Yachthafen in San Ni­cola l'Arena und La Cala, ein Natur­ha­fen, an dem Palermo in der Antike ge­grün­det wurde.

La Cala ist heute ein moderner Yacht­ha­fen mit einem grossen Angebot an kulinarischen Verlockungen. Sie sorgen dafür, dass viele Besucher in den Hafen kommen auch ohne eine Yacht zu besitzen.

Das Foto zeigt das Fahrrad unseres Fotografen im Yachthafen von San Nicola l'Arena.

Sizilien - Natur

Bevor die "Zivilisation" nach Sizilien kam, war unsere Sonnen-Insel dicht bewaldet und dünn besiedelt. Mit der Ankunft der alten Griechen (ca. 700 v. Chr.) begann die Umwandlung in eine Kornkammer.

Der Wald musste weichen und so ent­stand die für uns heute so vertraute mediterrane Landschaft. Mit zu­neh­men­dem Umweltbewusstsein begann man am Anfang des 20. Jahrhunderts mit der Wiederaufforstung.

Nach dem 2. Weltkrieg wurden Na­tur­re­ser­vate angelegt und die Wie­der­auf­fors­tung vorangetrieben. In den letz­ten Jahren wurde die Anstrengung (PDF, 6 MB, it) noch einmal deutlich verstärkt.

Ein Fahrrad steht am Eingang des Naturreservats 'Monte Catalfano'.

Naturreservate

Typisch für die Klischees über Sizilien ist, dass nur wenig über die Natur­re­ser­vate unserer Sonnen-Insel bekannt ist. Man kennt die Nebroden (Wiki­pedia), die Madonien (Trip Tipp) und vielleicht noch Lo Zingaro (Trip Tipp) wegen seiner besonderen Ge­schichte.

Wie diese Übersicht (parks.it) zeigt, gibt es aber tatsächlich sehr viel mehr. Sie zeigt sehr gut die praktische Um­setz­ung eines gestiegenen Um­welt­be­wusst­sein auf Sizilien.

A propos: besonders umweltbewusst ist es natürlich, Natur­re­ser­vate mit dem Fahrrad zu besuchen. Für Sizilien kon­zen­triert bietet sich dazu zwei Ge­le­gen­hei­ten, der Monte Catalfano und der Pizzo Cane.

Wer in Aspra, Mongerbino oder Sant'Elia wohnt, kann den Monte Ca­tal­fano sogar mit einem Spaziergang erreichen.

Das Foto zeigt das Fahrrad unseres Fotografen am nördlichen Eingang des Monte Catalfano.

Ein Fahrrad steht am Eingang des Parks 'Giardino Filangeri' in Santa Flavia.

Parks

Parks sind natürlich kein Ersatz für Na­tur­re­ser­vate aber perfekte Orte für die "Naherholung" - gerade in grossen Städten. Kein Wunder also, dass es besonders in Palermo sehr schöne Parks gibt. Sogar in der Nähe des Haupt­bahn­hofs. Alleine für sie lohnt sich schon ein Ausflug nach Palermo.

Santa Flavia hat ein noch beliebteres "Naherholungsgebiet" - nämlich 5 km Küste mit gleich 6 freien Stränden.

Einen kleinen Park gibt es trotzdem noch "obendrauf" - den Garten der Filangeri. Gerade im Sommer bieten seine dichten grossen Bäumen Schat­ten. Wer also dem Trubel som­mer­li­cher Stränden entfliehen möchte, der findet hier eine wunderbare Al­ter­na­tive.

Das Foto zeigt das Fahrrad unseres Fotografen zwischen der Rückseite der Villa Filangeri und dem Eingang des Gartens.

In einem Obstladen werden viele verschiedene sizilianische Produkte ausgestellt.

Landwirtschaft

Im 14. Jhd kam Sizilien unter spanische Herrschaft. Die Spanier überliessen das gesamte Land einigen wenigen si­zi­lian­ischen Aristokraten. Die meisten "nor­ma­len" Sizilianer dagegen waren landlose Bauern, die auf diesem Land als Tagelöhner arbeiteten.

Gleichzeitig wurde eine veraltete, extensive Landwirtschaft betrieben. Sizilien war eben nur eine Korn­kam­mer. Durch eine Landreform (Wiki­pedia, it) nach dem 2. Weltkrieg bekamen die Bauern endlich ihr eigenes Land.

Für eine zeitgemässe Landwirtschaft waren die Stücke aber zu klein und so schlossen sich viele Bauern zu Ge­nos­sen­schaf­ten zusammen.

Einige dieser Genossenschaften ver­kaufen ihre Produkte direkt - ins­be­son­dere in kleinen Städten wie Bag­heria und Santa Flavia. Kein Wunder, dass hier die Preise für Obst und Gemüse er­staun­lich niedrig sind.

Das liegt aber nicht nur am Di­rekt­ver­trieb, sondern vor allen Dingen am milden Klima: Auf dem flachen Land friert der Boden nicht und so kann man z.B. Kartoffeln Anfang September pflan­zen, um sie dann Weihnachten zu ernten.

Kartoffeln sind natürlich nur ein Bei­spiel. Das Foto zeigt viele weitere Produkte des fruchtbaren si­zi­lian­ischen Bodens.

Sizilien - Traditionen

Die sizilianische Tradition ist im wahrsten Sinne des Wortes bunt. Bunte Fi­scher­boote, bunte Karren (Wiki­pedia), bunte Keramik und vieles mehr. Die folgenden drei Beispiele sind eine kleine, aber typische Auswahl sizilianischer Traditionen.

Sizilianische Küche auf der Dachterrasse der Ferienwohnung 'Casa Enza' in der Altstadt von Santa Flavia.
Casa Enza

Küche

Die sizilianische Landwirtschaft bietet eine grosse Auswahl an Obst und Gemüse. Das liegt zum einen am fruchtbaren Boden, der zum Teil vulkanischen Ursprungs ist.

Zum anderen ist es "Schuld" der vielen Invasoren: Die Griechen brachten Oliven und Wein in die sizilianische Küche, die Römer den Weizen und die Spanier verschiedene Gemüsesorten.

Den grössten Einfluss auf die sizilianische Küche aber hatten die Araber. Sie brach­ten zwei Dinge mit, die heute als typisch sizilianisch gelten: Zitrusfrüchte und süsse Sachen. Das dritte Mitbringsel der Araber zum Kochen waren die Gewürze.

Auf dieser Webseite (cucina.tips) finden Sie weitere Details und viele Rezepte der sizilianischen Küche.

Das Foto zeigt einen reichhaltig ge­deck­ten Frühstückstisch - natürlich über­wie­gend mit Produkten der lokalen Land­wirt­schaft - auf der Terrasse der Casa Enza:

Sizilianische Keramiken im Laden der Künstlerin Mirella Pipia in Bagheria.

Handwerkskunst

Die sizilianische Handwerkskunst reicht vom Bau sizilianischer Karren bis hin zum Bau von Kathedralen. Zwei Bereiche stechen dabei aber heraus:

  • Süsse Versuchungen wie Gebäck, Marzipan, Cassata (Wiki­pedia), Torroncini (Wiki­pedia) und Cannoli (Wiki­pedia)
  • Keramiken jeder Art

Auf die süssen Versuchungen trifft man an jeder Ecke - in Bäcke­reien, Kon­di­to­reien, Kaffeeröstereien und natürlich in den all­ge­gen­wär­tigen Bars.

Die typischen sizilianischen Keramiken werden im Alltag kaum benutzt. Man findet sie in Souvenir-Läden oder direkt bei Keramik-Künstlern. Sehr bekannt ist z.B. Mirella Pipia. Sie lebt und arbeitet in Bagheria, gehört also zu den Talenten, die ihrer Heimat treu geblieben sind.

Sie ist hier sehr bekannt, denn ihre Ar­bei­ten findet man auch im öf­fent­li­chen Raum von Bagheria. Diese Face­book-Seite zeigt Beispiele ihrer Ar­bei­ten. Unser Foto wurde in Ihrem Laden auf­ge­nom­men.

Das Volksfest 'Gioco dell'Antenna' im Hafen von Porticello zu Ehren der Dorfheiligen.

Feste

Feste sind überall auf der Welt ein Spiegel der lokalen Kultur. Auf Sizilien sind sie meist religiös geprägt. Be­son­ders eindrucksvoll ist z.B. die Kar­frei­tags-Prozession in Palermo.

Sie gibt es natürlich auch in kleineren Orten wie Bagheria und Santa Flavia. Zusätzlich sind hier Feste zu Ehren der Schutz­hei­li­gen sehr wichtig.

Weltliche Zusammenhänge, wie z.B. Gemeindegrenzen scheren die Schutz­hei­li­gen natürlich nicht. Das fördert die Identität kleiner Orte, die irgendwann administrativ grösseren Orten "zu­ge­schla­gen" wurden. Zwei typische Beispiele sind Aspra und Porticello:

Sie haben mit der Maria Santissima Addolorata (Wiki­pedia, it) und der Maria Santissima del Lume (Wiki­pedia, it) ihre eigenen Schutzheiligen - unabhängig von der Zugehörigkeit zu den Ge­mein­den Bagheria und Santa Flavia.

Die Feste zu Ehren der Schutzheiligen bieten ein umfangreiches Programm und können durchaus eine Woche dauern.

In Aspra und Porticello gibt es u.a. das "Gioco dell'Antenna" - auf Sizilianisch 'ntinna a mari (Wiki­pedia, it). Dazu wird ein Mast waagerecht an einer Kai­mauer befestigt und mit Fett be­stri­chen. Am Ende des Masts befindet sich eine Fahne.

Die jungen Männer des Dorfes ver­su­chen, diese Fahne zu er­rei­chen. Das ist wesentlich schwerer, als es auf den ersten Blick aussieht. Der junge Mann in un­se­rem Foto aus dem Hafen von Porticello hat es vergleichsweise weit geschafft.

Sizilien - Kunst, Kultur und Wissenschaft

Sizilien ist nicht nur die grösste Insel des Mittelmeers, sie liegt auch fast genau in seiner Mitte. Genau diese Lage hat sie immer schon interessant für ihre Nach­barn gemacht.

Das brachte viele Konflikte mit sich, aber auch eine enorme kulturelle Vielfalt. Die Mischung dieser Kulturen brachte ganz neue Stile hervor, die es so nur auf Si­zi­lien gibt. Kein Wunder, dass es hier so viele UNESCO Welt­kul­tur­erbe-Stätten gibt.

Reste des Gymnasiums der antiken Ausgrabungsstätte Solunto bei Santa Flavia.

Antike

Das antike Griechenland gilt als Wiege der europäischen Zi­vi­li­sa­tion. Sizilien war damals ein essentieller Teil Grie­chen­lands und damit ein Teil dieser "Wiege".

Besonders augenfällig wird das an den Tempeln, die wir heute noch be­wun­dern können. Kein Wunder - sie sind aus Stein und überdauern so Jahr­hun­der­te.

Aber Sizilien war damals auch ein Zen­trum für Wissenschaft und Tech­no­lo­gie. Besonders Syrakus war eine Art "Silicon Valley" der Antike. Hier lebte und ar­bei­te­te einer der grössten Wis­sen­schaft­ler aller Zeiten: Archimedes (Wiki­pedia).

Aber auch die heutige kleine Stadt Santa Flavia war in der Antike ein wichtiger Ort. Die Menschen wohnten auf einer Anhöhe mit einem wun­der­ba­ren Blick auf das Mittelmeer.

Die Grundmauern des Ortes sind voll­stän­dig erhalten und bilden heute die Ausgrabungsstätte Solunto. Das Foto zeigt Reste des Gymnasions (Wiki­pedia).

Die Kirche San Cataldo in Palermo als Beispiel der arabisch-normannischen Architektur.

Mittelalter

Das Mittelalter wird häufig als dunkel (Wiki­pedia) bezeichnet. Neutral be­tra­ch­tet bezieht sich auf eine dünne Quel­len­lage der Historiker. Der Begriff wird aber auch abwertend (Wiki­pedia) genutzt.

Heute gehen Historiker von einem we­sent­lich positiveren Bild des Mit­tel­al­ters aus. Das gilt vor allen Dingen für Sizilien. Hier herrschten ab dem 9. Jhd. ca. 300 Jahre lang die Araber. Sie brach­ten da­mals ihre Hochkultur (Wiki­pedia) nach Sizilien.

Bis dann im 14. Jhd. die Normannen im Auftrag des Papstes Sizilien er­ob­er­ten. Tatsächlich waren sowohl Nor­man­nen, als auch die militärisch ge­schla­gen­en Araber religiös tolerant - und das im angeblich so finsteren Mittelalter! Sie kooperierten daher und entwickelten z.B. einen ganz eigenen architektonischen Stil. Er ist mitt­ler­weile Teil des UNESCO Weltkulturerbes (Wiki­pedia).

Auch wissenschaftlich trug die Ko­ope­ra­tion Früchte. Ein Beispiel ist die Ta­bu­la Rogeriana (Wiki­pedia), eine der ersten Weltkarten überhaupt. Erstellt von einem arabischen Kartografen im Auftrag des normannischen Königs.

Unser Foto zeigt die Chiesa di San Cataldo, eines der of­fen­sicht­lich­sten Symbole der arabisch-normannischen Kultur (Sizilien-Blog) in Palermo.

Die Treppen auf der Rückseite der Barock-Villa 'Villa Palagonia' in Bagheria.

Barock

Wir sprechen heute viel über die Po­la­ri­sie­rung der Gesellschaft - verstärkt durch "soziale Medien" und Krisen. Aber das ist alles andere als neu. Tat­säch­lich war der Barock ur­sprüng­lich ein Medium der Gegenreformation (Wiki­pedia) und nicht nur ein Kunststil.

Sizilien war damals Teil Spaniens und tief katholisch. Besonders ausgeprägt sieht man das in der Chiesa del Gesù (Sizilien-Blog) in Palermo. Wir sehen darin heute zuerst einmal den "Prunk". Aber bei genauerem Hinsehen ist sie ein stei­ner­nes Bilderbuch, das den Besuchern der Kirche religiöse Ge­schich­ten erzählt. Es war das "soziale Medium" der Zeit, denn lesen konnte damals fast niemand.

Jenseits des "Kampfes der Narrative" zwischen Reformation und Ge­gen­re­for­ma­tion war der Barock aber auch ein "reines" Stil­mittel. Basierend darauf entwickelte sich auf Sizilien sogar ein eigener Stil - der Sizilianische Barock (Wiki­pedia).

In den vier Altstädten von Palermo findet man auch nicht-kirch­liche Barock-Ge­bäu­de. Kein Wunder, wohnten hier doch die superreichen Aristokraten.

Im Sommer war es ihnen in Palermo aber zu heiss und so zog es sie aufs Land. Sie bauten dort, wo heute die Altstadt von Bag­he­ria liegt, barocke Paläste mit riesigen mediterranen Gärten. Der Film Der Leopard (Wiki­pedia) gibt davon einen sehr guten Eindruck.

Einige dieser Villen sind erhalten und eine von ihnen, die Villa Palagonia, ist heute ein Museum. Unser Foto zeigt die Treppen auf deren Rückseite.

Eine moderne Skulptur steht am Eingang des Museums 'Villa Cattolica' in Bagheria.

Moderne

Sizilien war von ca. 700 bis 200 v. Chr. ein Teil des antiken Griechenlands und kul­tu­rell weit voraus.

Danach wurde es zur Kolonie wech­seln­der Herrscher. Die waren nur an der Korn­kam­mer und der stra­te­gi­schen Lage interessiert.

Die Kolonialherren hatten naturgemäss keinerlei Interesse an der kulturellen Entwicklung Siziliens. Nicht einmal an der grund­le­gen­dsten Bildung. Daher gab es auf Sizilien noch in den 70er Jahren eine Alfabetisierungs-Kam­pagne. In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts!

Aber natürlich gab und gibt es die Ta­len­te genau wie überall.

Ihre Werke kann man u.a. in der Gal­leria d'Arte Moderna (Wiki­pedia, it) und im Museo d'Arte Contemporanea della Sicilia (Wiki­pedia, it) sehen.

In der Literatur hat Sizilien mit Luigi Pirandello (Wiki­pedia) sogar einen Nobelpreisträger hervorgebracht. Und - kaum zu glauben, aber wahr - auch einer der besten theoretischen Phy­si­ker des 20. Jahrhunderts - Ettore Majorana (Wiki­pedia) - war Sizilianer.

Talente also gibt es - Sizilien kann sie nur nicht halten.

In Bagheria gibt es gleich mehrere Beispiele dafür - z.B. den Fotografen Ferdinando Scianna, den Regisseur Giuseppe Tornatore und natürlich den Künstler Renato Guttuso (Wiki­pedia).

Immerhin haben alle drei einige der Arbeiten ihrer Geburtsstadt gewidmet. Diejenigen von Renato Guttuso kön­nen Sie in der Villa Cattolica sehen. Unser Foto zeigt eine moderne Skul­ptur am Eingang der Villa Cattolica.

Sizilien - Heute

Sich der Geschichte bewusst zu sein ist wichtig, aber wir leben heute und möch­ten daher etwas über die heutige sizilianische Kultur erfahren. Die findet natürlich besonders in Städten statt. Stadtluft macht bekanntlich frei und so ist es kein Wunder, dass hier kulturelle Strömungen, Ideen und Talente kon­zen­triert sind.

Das trifft besonders auf Themen wie z.B. Mode und Musik zu. Auch in­no­va­tive Fotografen und Filmemacher trifft man vorwiegend in Städten. Ihre Ar­bei­ten beschreiben aber natürlich auch das Leben ausserhalb der grossen Städte.

Caffé-Besucher sitzen in der Fussgängerzone 'Via Principe di Belmonte' in Palermo.

Städte

Auf Sizilien gibt es nur wenige grosse Städte. Unsere Sonnen-Insel war ja schliesslich über Jahrhunderte nur eine "Korn­kam­mer". Die Ländereien ge­hör­ten 100 bis 200 aristokratischen Fa­mi­lien.

Sie wohnten aber nicht auf ihren Län­de­reien, sondern in Palermo. Kein Wun­der also, dass heutzutage Palermo die einzige si­zi­lia­ni­sche Stadt mit mehr als 500T Einwohnern ist.

Palermo hat einen schlechten Ruf: Es sei dort angeblich nur laut, chaotisch und mafiös. Unser Foto zeigt aber ein ganz anderes Palermo - offensichtlich lässt es sich hier ganz gut aushalten. Palermo ist eben die Stadt der in­ten­si­ven Kontraste und daher die wohl spannendste Stadt Italiens.

Städte mit mehr als 100T Einwohnern sind Catania (Wiki­pedia), Messina (Wiki­pedia) und Syrakus (Wiki­pedia).

Ein Model zeigt ein Kleid der Modeschöpferin Filly Cusenza aus Bagheria.

Mode

Die sizilianische Mode ist mit welt­be­kan­nten Namen wie Dolce & Gabbana verbunden. Einer der beiden Gründer - Domenico Dolce - stammt aus dem Bergdorf Polizzi Generosa (Wiki­pedia). Und auch er ist eines der vielen si­zi­lia­nischen Talente, die es fort zog. In diesem Fall nach Mailand statt nach Palermo.

Die Verbindung zu Sizilien ist aber sehr aktiv - und zwar nicht nur durch den Stil der Mode, sondern auch durch profane Dinge wie Werbung. Dieses Video (Face­book) wurde z.B. in der Villa Val­gu­ar­nera (Wiki­pedia) in Bagheria gedreht.

A propos Bagheria: Tatsächlich gibt es hier eine sehr aktive lokale Mode-Szene. Im Mittelpunkt steht Filly Cu­sen­za (Face­book). Unser Foto zeigt eines ihrer Kre­a­tionen. Es wurde uns freund­licher­weise von ihrem Team (filly.biz, en) zur Ver­fü­gung gestellt.

Ein Plakat wirbt für das 5. sizilianische Jazz-Festival.

Jazz

Jazz? Auf Sizilien? Das passt tatsächlich überhaupt nicht ins Klischee. Und da­bei hat der Jazz sogar tiefe Wurzeln auf Sizilien: Nick LaRocca (Wiki­pedia), einer der Pioniere des Jazz, war der Sohn eines in die USA aus­ge­wan­der­ten sizilianischen Schuh­machers. Er kam aus dem Dorf Salaparuta (Wiki­pedia).

Heute gibt es in allen Städten Siziliens Jazz-Clubs, -Konzerte und -Festivals. Palermo hat allerdings einmal mehr eine Sonder­stel­lung: Es ist eine der Jazz-Hochburgen Europas. "Schuld" daran ist das 1974 gegründete Blech­blä­ser­en­semble The Brass Group (brass­group.it, en).

Sie ist bis heute ausserordentlich aktiv und organisiert(e) Konzerte mit Welt­grös­sen des Jazz von Dizzy Gillespie bis Sarah Vaughan.

Ein Grund dafür, dass sie schon seit 40 Jahren existiert, ist ihre Schule (brass­group.it, en). Um talentierten Nachwuchs muss sich die Jazz-Szene in Palermo also kaum Sorgen machen.

Ein Ausstellung der sizilianischen Fotografin Litizia Battaglia.

Fotografie

Fotografieren bedeutet "Zeichnen mit Licht" - und wenn es eines auf Sizilien zur Genüge gibt, dann ist es Licht. Vielleicht hat Sizilien deshalb so viele bekannte Fotografen hervorgebracht.

Am wohl berühmtesten ist die Foto-Reporterin Letizia Battaglia (Wiki­pedia). Sie hat auf der ganzen Welt fotografiert - mit dem Schwerpunkt Sozial­doku­men­ta­rische Fotografie (Wiki­pedia).

Wirklich bekannt wurde sie allerdings durch Fotos aus dem Zweiten grossen Mafiakrieg (Wiki­pedia). Die Fotos zeigten das wahre Gesicht der Mafia. Sie waren daher eine hohe Motivation, im Kampf gegen die Mafia nicht nachzulassen.

Ein weiterer berühmter sizilianischer Fotograf ist Ferdinando Scianna (mag­num­pho­tos.com, en). Er wurde als erster Italiener der Mitglied der welt­weit an­ge­se­hen­sten Fotoagentur Mag­num Photos (Wiki­pedia). Geboren und aufgewachsen ist er in Bag­heria - wer hätte das gedacht.

Ferdinando Scianna wird auch "Foto­graf des Schattens" genannt. Warum zeigen sehr schön seine Fotos in der Google Bildersuche (Wiki­pedia).

Unser Foto dagegen zeigt eine Aus­stel­lung von Letizia Battaglia in Rom und wurde von Jean-Pierre Dalbéra auf­ge­nom­men. Er hat sein Foto unter der Lizenz cc-by-2.0 (Wiki­media) zur Ver­fü­gung gestellt.

Ein Film Shooting im Hafen von Porticello.

Filme

Sizilien ist wegen des Lichtes nicht nur ein Paradies für Foto­grafen, sondern auch für Filmemacher. Für sie sind zu­sätz­lich die vielen historischen Ge­bäu­de interessant.

Bekannte internationale Filme sind White Lotus, Der Pate, Der Leopard, Indiana Jones, und natürlich Com­mis­sario Mon­tal­bano. Aber es werden auch viele "klei­nere" Filme gedreht. Unser Foto zeigt z.B. Aufnahmen eines solchen Films im Hafen von Por­ti­cello.

Auch WerbeClips - wie z.B. dieser von Dolce & Gabbana (Facebook) in Bag­heria. Dolce & Gabbana hat einen enor­men Aufwand in diesen Clip gesteckt: Die Hauptdarstellerin ist Sofia Loren, die Musik kommt von Ennio Morricone und der Regisseur ist Giuseppe Tornatore. Und dessen Geburtsort ist - welch Zufall - Bagheria.

Giuseppe Tornatore (Wiki­pedia) hat 1990 den Oscar für seinen Film Ci­ne­ma Pa­ra­diso gewonnen. Er wurde natürlich auf Sizilien - u.a. auch in Bagheria und Santa Flavia gedreht.

Entspannt Neues erleben

All die oben beschrieben typischen Eigenschaften Siziliens gibt es kon­zen­triert in den kleinen Städten Bagheria und Santa Flavia und deren Um­ge­bung. Sie sind zwei der unter­schätz­tes­ten Orte Siziliens.

Die Altstadt von Santa Flavia ist ein per­fek­tes "Basislager". Von hier aus können Urlauber und Auswanderer selbstständig auf Entdeckungstour gehen und ent­spannt Neues erleben.

Alltagsszene auf dem Corso Filangeri in der Altsstadt von Santa Flavia.

Basislager und Ruhepol

Die Altstadt von Santa Flavia ist ein per­fek­tes Basislager. Hier ist es gleich­zei­tig ruhig und alles, was man zum Leben braucht gibt es "gleich um die Ecke":

Obst und Gemüse direkt vom Acker, zwei kleine Supermärkte, zwei Bars, Pizzerien und vor allen Dingen einen Bahnhof - und genau der macht das Ankommen für Sie sehr einfach:

Im Flughafen Palermo gibt es nämlich auch einen Bahnhof. Je nach Zugtyp sind Sie von dort aus nach einer bis zwei Stunden mitten in Santa Flavia. Kein Auto, kein Verkehrschaos, keine Parkplatzsuche.

Und die Wohnhäuser in der Altstadt von Santa Flavia sind nur ein paar 100 Meter vom Bahnhof entfernt. Einfacher geht's wirklich nicht.

Das ist gleichmassen gut für Urlauber und Auswanderer:

Für beide ist die Altstadt von Santa Flavia ein sicherer Ruhepol. Von ihm aus können sie auf vielfältige Weise Neues erleben. Ohne Auto, ohne Stress. Einfach und sicher:

Malerische Szenerie der Badebucht von Sant'Elia mit der Stadt im Hintergrund.

Intensive Kontraste

Im Basislager ist es wirklich gemütlich. Aber Sie möchten natürlich auch etwas erleben. Wie diese Karte auf Google Maps zeigt, geht das sehr gut durch verschiedene Spaziergänge. Auf ihnen begegnen wir

Mit dem Fahrrad wird der Ak­tions­radius natürlich deutlich grösser und die Kon­tras­te noch intensiver.

Und mit dem Zug legen wir noch eine Schippe drauf. Denn mit ihm kommen wir schnell und leicht in das Zentrum Palermos - Italiens spannendste Stadt.

Sie möchten es gar nicht so span­nend? Dann machen Sie einfach mit dem Zug einen Ausflug nach Termini Imerese oder Cefalù.

Oder, oder, oder... hier finden Sie alle unsere

Die grosse Dachterrasse der Ferienwohnung 'Casa Enza' in der Altstadt von Santa Flavia.
Casa Enza

Ferienwohnungen

Die Altstadt von Santa Flavia ist ein Wohnort mit kurzen Wegen zu Bars, Restaurants und Geschäften. Hier gibt es nur wenige Ferienwohnungen in ver­win­kel­ten Gassen. Selbst in der Som­mer­sai­son ist es hier ruhig und frei vom Mas­sen­tou­ris­mus.

Einige Ferienwohnungen bieten eigene Dachterrassen und sind perfekt zum Überwintern. Alle liegen nur wenige 100 Meter vom Bahnhof entfernt und bieten als Option Mietfahrräder. Diese Fe­rien­woh­nun­gen sind also perfekt für einen Sizilien Urlaub ohne Auto.

Eine Ferienwohnung, die all diese Ei­gen­schaf­ten in sich vereint, ist die Casa Enza. Sie bietet viel Raum - insbesondere auf der wunderbaren Terrasse:

Gut zu wissen

All die oben beschrieben typischen Eigenschaften Siziliens gibt es kon­zen­triert in den kleinen Städten Bagheria und Santa Flavia und deren Um­ge­bung. Da­rüber hinaus bietet spezielle die Altstadt von Santa Flavia ein paar Extras:

  • Der Bahnhof liegt zentral und be­fin­det sich an einem der mo­dern­sten Zugnetze Siziliens. Vor hier aus können Sie einfach den Flug­hafen Palermo, aber auch den wun­der­ba­ren Strand von Cefalù erreichen. Egal ob Urlauber oder Auswanderer - wer hier wohnt, kommt wunderbar ohne Auto aus.
  • Die Altstadt von Santa Flavia ist auch perfekt für den Winter. Da es hier keinen Massentourismus gibt, blei­ben im Winter alle Bars, Pizzerien und Geschäfte offen - auch die im Ortsteil Porticello, also direkt am Meer.
  • Nicht zuletzt wegen des dörflichen Charakters ist die Altstadt von Santa Flavia einer der sichersten Orte der Welt. Und wenn es Ihnen hin und wieder zu dörflich wird, fahren Sie einfach mit dem Zug nach Palermo - einer der auf­re­gen­sten und gleich­zei­tig auch sichersten Städte Italiens.
Fotomontage, die das Zusammenspiel von Fahrrad und Zug in Santa Flavia symbolisiert.

Ohne Auto

Für Sizilianer ist das Auto fast so etwas wie eine Zweitwohnung. Warum es trotzdem Fahrrad-Händler auf Sizilien gibt? Die leben hauptsächlich von Kinder-Rädern und Rennrädern. Letz­tere bevölkern besonders am Wo­chen­ende Siziliens Strassen in ganzen Rudeln.

Man ist also undisziplinierte Radfahrer gewöhnt. Urlauber und Auswanderer können daher problemlos ihre Fahr­räder für all­täg­liche Geschäfte oder Ausflüge nutzen. Wir empfehlen dazu Moun­tain­bikes, denn auch in Städten gibt es recht steile Strecken.

Die nächste gute Alternative zum Auto ist natürlich der Zug. Um ihn nutzen zu können, sollten Aus­wan­derer ihr Haus und Ur­lau­ber ihre Ferienwohnung in der Nähe eines Bahnhofs suchen.

Bei beiden ist daher die Altstadt von Santa Flavia sehr beliebt. Ihr Bahnhof liegt mitten im wohl modernsten Zug­netz Siziliens. Es spannt sich vom Flug­hafen Palermo bis nach Cefalù.

Aber das Beste kommt zuletzt: Zu vielen der Ferienwohnungen in der Altstadt können Sie optional hoch­qua­li­ta­tive Ebikes mieten:

Idylischer Strand mit sanften Wellen und markanten Felsen, die die Küste säumen.

Sonne im Winter

Hallo? Ist dort jemand? Ja, keine Angst - dies ist kein "Lost Place", sondern Santa Flavia im Februar. Direkt hinter uns be­fin­det sich sogar eine Bar mit Pa­no­rama-Blick aufs Meer - und da sie bei den Einheimischen sehr beliebt ist, bleibt sie auch im Winter geöffnet.

Von hier aus können Sie Kilometer um Kilometer am Meer entlang wandern oder radeln. Durch Fischerdörfer, an leeren Stränden vorbei und immer von blühendem Grün begleitet.

Der Winter in Bagheria und Santa Flavia ist also perfekt für einen erholsamen Urlaub.

Für alle, die sich mit dem Gedanken einer Auswanderung tragen, em­pfeh­len wir sogar einen längeren Winter-Urlaub. Denn genau jetzt erleben Sie die lokale Kultur ohne touristische Be­ein­flus­sungen und genau jetzt ist auch der perfekte Moment, um konzentriert Italienisch zu lernen.

Ein Auto der Carabinieri auf der Piazza S. Francesco in Palermo.

Sicherheit

Italien ist das einzige grössere euro­pä­ische Land, in dem isla­mis­tischen Ter­ro­ris­ten noch kein Anschlag gelungen ist. Nicht, dass Italien keine Erfahrung damit hätte. Im Gegenteil:

In den Jahrzehnten nach dem 2. Welt­krieg gab es verheerende Anschläge durch inländische Terroristen und die Mafia. Bis sich Rechtsstaat und Zi­vil­ge­sell­schaft entschlossen gegen den Wahn­sinn gestemmt haben.

Das gilt besonders für Sizilien und spe­ziell für Palermo. Die Er­fah­run­gen, die dort im Kampf gegen die Mafia ge­sam­melt wurden helfen heute enorm beim Schutz gegen Terroristen. So wundert es also nicht, dass die ehe­ma­lige Hoch­burg der Mafia mitt­ler­wei­le die sicherste Großstadt Italiens ist.

Auch wenn Filme wie "Der Pate" sich durchaus auf Fakten be­zie­hen, zeich­nen sie doch ein Zerr­bild der si­zi­lia­ni­schen Mafia. Dieser Ausflug zeigt an einigen Beispielen in Bagheria und Santa Flavia wie sie wirklich war:

Sizilien - Instagram - Britta Bohn

Sizilien ohne Massentourismus

Entdecken Sie Sizilien von einer ganz neuen Seite! Auf ihrer Instagram-Seite hat Britta Fotos von schönen Orten jenseits des Mas­sen­tou­ris­mus zusammengestellt:

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Sizilien auf Reddit

Reddit war ursprünglich ein Forum für Tech­nik­be­gei­ster­te. Es hat sich aber herum­ge­spro­chen, dass hier "reale Men­schen" ihr Wissen teilen - moderiert durch Ehrenamtliche.

Kein Wunder also, dass es mitt­ler­weile eine Gruppe für Sizilien gibt. Auch Britta ist seit Kurzem dabei - unter dem Pseudonym susolun.

Die "Basis-Sprache" ist Eng­lisch. Durch die ein­ge­bau­ten Über­setzer, können Sie aber auch pro­blem­los auf Deutsch kom­muni­zie­ren. Machen Sie mit:

Sizilien - Facebook Groups

Post aus Sizilien

Nein, Sie brauchen keine Brieftauben, um Neuigkeiten aus Sizilien zu erfahren. Heute gibt es dafür das Sizilien-Newsletter und je eine Facebook-Gruppe für Urlauber und Auswanderer. Beide Informations-Quellen sind völlig kostenlos und Sie können sie selbstverständlich jederzeit "abschalten".

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Sizilien konzentriert

Sizilien konzentriert

Was zeigt diese Foto-Montage?

Links oben: Der Dorfstrand von Sant'Elia

Rechts oben: Blick vom Monte Catalfano

Links unten: Dolce Vita in der Fussgängerzone von Bagheria

Rechts unten: Der historische Markt "Lo Capo" in Palermo