Porticello ist der Hafen der sizilianischen Gemeinde Santa Flavia und wurde wegen eines Bootsunglücks bekannt: Im August 2024 kenterte dort die Segelyacht Bayesian.
Schnell verbreiteten sich wirre Verschwörungstheorien und der italienische Hersteller der Yacht sah sich Kritik ausgesetzt, weil er sie als "unsinkbar" deklariert hatte.
Das Unglück brachte Porticello schlagartig in die internationale Presse. Im Hafen gab es gefühlt mehr Reporter als Fischer.
Mittlerweile ist wieder Ruhe eingekehrt. Die Fischer können ungestört arbeiten und die Gäste geniessen das italienische Dolce Vita in einer der Bars am Meer.
Im Sommer sind besonders viele dieser Bars geöffnet, denn in Porticello gibt es gleich drei Strände. Sie können natürlich nicht mit den Stränden von Cefalù oder Taormina mithalten. Dafür sind die Strände in Porticello klein und familiär. Hier trifft sich das halbe Dorf.
Wer länger bleibt gehört schnell dazu
In Porticello lebt es sich aber auch ausserhalb der Sommersaison wunderbar. Das ist perfekt für alle, die im Urlaub viel erleben und sich gleichzeitig erholen möchten.
Das gelingt dann am besten, wenn man länger an einem Ort bleibt und sich einfach treiben lässt. Dazu ist Porticello wie geschaffen.
Und noch etwas kommt hinzu: Wer länger bleibt und vielleicht sogar ein wenig Italienisch spricht, hat die einmalige Chance, ein sizilianisches Fischerdorf wirklich kennenzulernen.
Einige ehemalige Gäste haben sich dabei in Porticello verliebt und dort mittlerweile ein eigenes Haus.