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Die schönsten Kirchen Palermos

Die Kathedrale von Palermo mit dem großen Vorplatz.
Sizilien - Britta Bohn
Auf Sizilien seit 1998

Palermo
Die wichtigsten Kirchen im Überblick

In Palermo gibt es etwa 100 Kirchen. Einige der schönsten von ihnen beschreiben wir in diesem Artikel.

Die meisten liegen in der Nähe der Fuss­gän­ger­zonen der Altstadt (siehe Karte). Zwei besonders interessante Kirchen liegen in Vororten Pa­ler­mos. Diese erreichen Sie am besten mit Linienbussen.

Für vertiefende Informationen bieten wir Ihnen Links zu Wikipedia und stellen Ihnen PDFs zum kos­ten­losen Download zur Verfügung.

Tipp: Im Winter haben Sie die schönsten Kirchen Palermos fast für sich alleine.

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Zur Orientierung

Karte auf Google Maps - Ausgesuchte Kirchen in Palermo

Karte

Diese Karte auf Google Maps zeigt die Lage der schönsten Kirchen Palermos. Die meisten liegen zentral und sind gut zu Fuss erreichbar - auch vom Haupt­bahn­hof aus. Die beiden ausserhalb liegenden Kirchen erreichen Sie mit Linienbussen.

Auf der Seite Sizilien ● Karte finden Sie eine Liste sämtlicher Karten von Sizilien konzentriert.

Fotomontage, in der die Deckblätter verschiedener PDFs zusammengestellt sind.

PDFs zum Herunterladen

Sie möchten mehr über Palermo wissen? Kein Problem - das Referat 'Kulturgüter' der Region Sizilien bietet besonders für Palermo eine grosse Anzahl von Pu­bli­ka­­tionen zum kostenlosen Download. Die Mehrzahl von ihnen ist auch auf Englisch verfügbar.

Tipp: Selbst wenn Ihr Englisch ein wenig "eingerostet" sein sollte lohnt sich ein Blick in die Broschüren. Sie finden hier Fotos und Zeichnungen, die häufig informativer sind, als diejenigen in "normalen" Reiseführern:

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Die wichtigsten Kirchen Palermos

Wenn es Palermo an einer Se­hens­wür­dig­keit nicht mangelt, so sind es Kirchen. Einige von ihnen - wie z.B. die Kathedrale in der Altstadt, der Dom von Monreale oder die Cappella Palatina sind welt­be­kannt.

Es gibt aber auch einige weniger be­kan­nte Kirchen, deren Äusseres nicht verrät, welche Schätze in ihnen stecken. Einige der Kirchen stechen zudem mit einem überraschenden Stil-Mix hervor.

Der südliche Eingang des Platzes vor der Kathedrale von Palermo.

Kathedrale

Die Kathedrale von Palermo (Wi­ki­pe­dia) ist eine Ausnahme von der Regel der "In­ne­ren Werte". Viele Besucher finden aus drei Gründen ihr Äusseres interessanter:

  • Der riesige Platz vor der Ka­the­drale (siehe Karte) wirkt sehr entspannend,
  • ihr Dach bietet einen atem­be­rau­benden Blick und
  • die Aussenmauern basieren auf einen ungewöhnlichen Stil-Mix (Wikipedia) aus arabischen, nor­man­nischen und by­zan­ti­nischen Ele­men­ten.

Aber werfen sie trotzdem ruhig auch einen Blick in das Innere. Um auf das Dach zu kommen, müssen Sie ohnehin hinein.

Die Türme der Kirche 'San Domenico' in Palermo.

Chiesa di San Domenico

San Domenico (Wikipedia) ist nach der Kathedrale die zweitwichtigste Kirche Palermos (siehe Karte). Schon die - im Vergleich zu vielen anderen Kirchen - prächtige Fassade bringt das klar zum Ausdruck.

Wie der Name bereits verrät, ist ihr Namensgeber der heilige Dominikus (Wikipedia), Schutzpatron der Astro­nomen, Wissenschaftler und der fälschlich An­ge­klagten(!).

Ab Mitte des 19. Jahrhunderts ent­wickelte sich die Chiesa San Domenico zu einer Gedächtnis- und Begräbnis-Stätte für sizilianische Per­sön­lich­keiten. Die be­kan­nteste von ihnen ist der Mafia-Jäger Giovanni Falcone (Wikipedia).

Die Capella Palatina im Palazzo dei Normanni von Palermo.

Cappella Palatina

Die normannischen Eroberer bauten sich im Mittelalter auf dem höchsten Punkt von Palermo ihren Re­gie­rungs­sitz - den Palazzo dei Normanni (Wikipedia).

Besonders viel Aufwand steckten sie dabei in die Kapelle ihres Palastes - die Capella Pa­la­tina (Wikipedia). Sie ist eine für diese Zeit auf Sizilien typische Stil-Mixes (Wi­ki­pe­dia) aus arabischen, byzantinischen und normannischen Elementen.

Die Cappella Palatina (siehe Karte) ist mehr als beeindruckend und Teil des UNESCO-Weltkulturerbe (Wikipedia). Viele Besucher bezeichnen sie als die eigentlich interessante Se­hens­wür­dig­keiten des Palazzo dei Normanni.

Tipp: Wem der Zugang zur Cappella Palatina zu kompliziert ist, sollte die Chiesa Santa Maria dell'Ammiraglio besuchen. Sie ist innen ähnlich prächtig ausgestattet.

Die Kirche 'San Giovanni degli Eremiti' in Palermo.

Chiesa di San Giovanni degli Eremiti

Zur Kirche San Giovanni degli Eremiti (Wi­ki­pe­dia) haben Besucher im Wesentlichen zwei Meinungen:

  • Die einen freuen sich über die Ruhe, die insbesondere der wunderbare me­di­ter­rane Garten ausstrahlt - und das nur ein paar Schritte von der lebenhaften Cappella Palatina und der Kathedrale entfernt.
  • Die anderen finden zwar den arabisch-normannischen Baustil (Wikipedia) mit seinen roten Kuppen interessant, wundern sich aber über einen Eintritt von 6 Euro für eine "leere Kirche".

Tipp: Gegenüber des Eingangs (siehe Karte) gibt es eine kleine, "un­tou­ris­tische" Bar mit Tischen und Stühlen unter grossen Bäumen. Das ist perfekt für eine schöne Pause, in der Sie San Giovanni degli Eremiti zuersteinmal von aussen auf sich wirken lassen können.

Die arabischen Kuppeln der Kirche 'San Cataldo' in Palermo.

Chiesa di San Cataldo

Die kleine aber feine Chiesa di San Cataldo (Wikipedia) ist eines der Wahrzeichen Palermos.

Der Grund hierfür sind die auffälligen roten Kuppeln auf dem Dach, die den Einfluss arabischer Baumeister schon von Weitem erahnen lassen (siehe Karte).

Innen ist die kleine Kirche ein Ge­gen­ent­wurf zu den vielen barocken Kirchen Palermos - man könnte fast meinen, Protestanten hätten sie gebaut, so schlicht ist sie. Tatsächlich entstand sie aber schon im 12. Jahrhundert als Privat-Kirche eines normannischen Admirals.

Tipp: Die direkt neben San Cataldo liegende Chiesa Santa Maria dell'Am­mi­raglio bietet einen schönen Kontrast. Wir empfehlen daher beide zusammen zu besuchen.

Der Turm der Kirche 'Santa Maria dell'Ammiraglio' in Palermo.

Chiesa Santa Maria dell'Ammiraglio

Obwohl deutlich grösser, fällt die Chiesa Santa Maria dell'Ammiraglio (Wikipedia) neben der direkt be­nach­bar­ten Chiesa di San Cataldo (siehe Karte) nicht sonderlich ins Auge.

Die roten Kuppeln von San Cataldo ziehen zuersteinmal die ganze Auf­merk­sam­keit auf sich. Bei den inneren Werten ist es aber genau umgekehrt. Die Chiesa Santa Maria dell'Am­mi­raglio ist wegen ihrer wunderschönen Mosaike fast so bekannt, wie die Cappella Palatina.

Tipp: Sonntags findet in dieser Kirche ein orthodoxer Gottesdienst statt.

Der Eingang der Kirche 'Santa Caterina d'Alessandria' in Palermo.

Chiesa di Santa Caterina d'Alessandria

Die Chiesa di Santa Caterina d'Ales­san­dria (Wikipedia) bietet dem Besucher gleich vier Se­hens­wür­dig­keiten:

  • einen Blick vom Dach auf die berühmte Fontana Pretoria (siehe Karte),
  • ein Frauenkloster,
  • eine Bäckerei und
  • natürlich die Kirche selber.

Die Bäckerei war einst eine wichtige Ein­nah­me­quelle für das Frauenkloster. Viel hat sich seit damals nicht ver­än­dert - auch heute backt man hier nach den alten Kloster-Rezepten.

Das Kloster selber ist nicht mehr bewohnt, sondern ein Museum, das eindringlich das Leben der Nonnen schildert. Die eher schlichte Hülle der Kirche birgt im Inneren ein Wun­der­werk des sizilianischen Barocks (Wikipedia).

Tipp: Die Bäckerei ist für jeden offen, kostet also keinen Eintritt. Haben Sie Zeit, empfehlen wir ein Kombiticket für alle drei übrigen Sehenswürdigkeiten. Haben Sie kein Interesse an Kirchen und Klöster, so lohnt sich aber doch der Blick vom Dach.

Die Fassade der Kirche 'Chiesa del Gesù' in Palermo.

Chiesa del Gesù

Man sagt ja, der Barock sei die kulturelle Antwort des Vatikans auf die Re­for­ma­tion. Wer eine besonders starke Antwort sehen möchte, sollte die Chiesa del Gesù (Wikipedia) besuchen.

Etwas abseits von den üblichen Tou­ris­ten­strömen (siehe Karte) und von aussen eher schlicht, vermuten einige Besucher zu­erst­einmal, sie hätten sich verlaufen.

Beim Blick ins Innere trifft sie dann allerdings der Barock mit voller Wucht (Sizilien-Blog). Palermo hat Vieles an Kirchen zu bieten aber die Chiesa del Gesù fällt selbst hier auf.

Diese Sehenswürdigkeit ist sehr em­pfeh­lens­wert - selbst wenn der Barock ei­gent­lich nicht so Ihre Sache ist!

Der Eingang der Kirche 'Oratorio di San Lorenzo' in Palermo.

Oratorio di San Lorenzo

Das Oratorio di San Lorenzo (Wikipedia) zieht Besucher wegen zweier Künstler an: Giacomo Serpotta und Caravaggio.

Giacomo Serpotta (Wikipedia) entstammt einer alten pa­ler­mi­ta­nischen Bildhauer-Familie. Seine Spezialität waren Skulp­turen, die er mit aufwändigen Reliefs umgab. Das Oratorio di San Lorenzo (siehe Karte) ist voll von ihnen.

Caravaggio (Wikipedia) war nur für kurze Zeit auf Sizilien. Als beste Arbeit dieser Phase gilt das Bild Christi Geburt mit den Heiligen Laurentius und Franziskus (Wikipedia).

Besucher können es im Oratorio di San Lorenzo bewundern. Es ist allerdings nur eine Reproduktion, denn das Original wurde 1969 gestohlen. Um diesen Diebstahl ranken sich viele interessante Geschichten (Sizilien-Blog).

Springbrunnen auf dem Platz vor dem Dom von Monreale bei Palermo.

Kathedrale von Monreale

"Multikulti" hat sich zu einem der Reizworte des 21. Jahrhundert entwickelt. In Palermo sah man das immer schon entspannter - auch schon vor 1000 Jahren.

Damals vermischten (Wikipedia) sich hier die arabische, byzantinische und nor­man­nische Kultur. In der Kathedrale von Monreale (Wikipedia) ist diese Mischung regelrecht zu Stein ge­wor­den. Das ist weltweit einmalig (siehe Karte).

Monreale erreichen Sie am besten mit dem Bus.

Tipp: Wem die Anfahrt zu kompliziert und/oder der Besucherandrang zu hoch ist, sollte die Chiesa Santa Maria dell'Am­mi­raglio im Stadtzentrum besuchen. Sie ist innen ähnlich prächtig ausgestattet.

Die Wallfahrtskirche der Heiligen Rosalia auf dem Monte Pellegrino bei Palermo.

Santuario di Santa Rosalia

Santa Rosalia ist die Schutzpatronin von Palermo. Um sie ranken sich viele Ge­schich­ten. Auf dem Hausberg von Palermo - dem Monte Pellegrino (siehe Karte) - ist ihr eine Wall­fahrts­kirche gewidmet.

Besonders schön ist die kleine, in einer Grotte gelegene Kapelle - das San­tu­ario di Santa Rosalia (Wikipedia, it).

Die Wallfahrtskirche erreichen Sie am besten mit dem Bus. Alleine diese Fahrt lohnt sich bereits - bietet sie doch einen fantastischen Blick auf Palermo.

Tipp: An Wochenenden ist die Wall­fahrts­kirche ein beliebter Ausflugsort. Es empfiehlt sich daher, sie alltags zu besuchen - vorzugsweise vormittags.

Der Delfin steht für 'Sizilien konzentriert erleben'

Sizilien konzentriert erleben
Viel Neues an einem Ort

Viel Neues erleben und sich gleichzeitig er­ho­len?

Ja, das geht. Wenn man nicht von Se­hens­wür­dig­keit zu Sehenswürdigkeit hetzt. Wie alle anderen.

Und wenn man ein ruhiges und sicheres "Ba­sis­lager" hat. Natürlich abseits vom Mas­sen­tou­rismus:

In Palermo wohnen
Mitten in der Stadt oder vor ihren Toren

Wer mit einem Kreuzfahrtschiff oder der eigenen Yacht gekommen ist, hat schon einen Platz zum Schlafen. Alle anderen brauchen eine Unterkunft in Palermo - wie z.B. Ferienwohnungen.

In Palermo? Nicht unbedingt. Wer lieber am Meer in einem Fischerdorf wohnen möchte, hat mit der Altstadt von Santa Flavia ein perfektes Basislager für Ta­ges­aus­flüge nach Palermo.

Denn in Santa Flavia befindet sich der Bahnhof mitten in der Altstadt. Die Fe­ri­en­woh­nun­gen sind nur wenige 100 Meter von ihm entfernt und die Zugfahrt dauert gerade einmal 20 Minuten.

Die Terrasse der Ferienwohnung 'Casa Morricone' in Palermo.
Casa Morricone

Ferienwohnungen mitten in Palermo

Unsere Übersichtskarte zeigt alle Fe­ri­en­woh­nun­gen von Solemar Sicilia in Pa­ler­mo. Um sie zu sehen, klicken Sie einfach in der Karte links auf "Ferienwohnungen".

Solemar Sicilia bietet ein breites An­ge­bot von Fe­ri­en­woh­nun­gen. Es reicht von einfachen funktionellen Woh­nun­gen ("ich bin hier, um Palermo zu sehen und nicht, um zu wohnen") bis hin zum kleinen Penthouse wie die Casa Morricone im Bild ("man gönnt sich ja sonst nichts").

Um die Suche nach einer Fe­ri­en­woh­nung einzugrenzen, finden Sie hier einen ein­fachen Filter:

Die Terrasse der Ferienwohnung 'Terrazza del Merlo' in Palermo.
Terrazza del Merlo

Eigene Wohnung in Palermo

Ein Adelspalast oder ein Pent­house in der Altstadt - das ist na­tür­lich etwas ganz Besonderes - in einer ganz be­son­de­ren Stadt.

Glücklicherweise gibt es aber deutlich mehr Wohnraum für "normale" Geld­beu­tel, sogar in der Altstadt.

Und wer geduldig sucht, findet sogar etwas mit einer wun­der­baren Terrasse, wie hier bei der Terrazza del Merlo. Die Woh­nung wurde von deutschen Aus­wan­de­rern gekauft, renoviert und ist heute eine beliebte Ferienwohnung in der Altstadt von Palermo:

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Dieses Foto zeigt die Kathedrale von Palermo mit ihrem großen Vorplatz.