Der digitale Ratgeber für Urlauber und Auswanderer :

Palermo und das Meer
Strände, Bars und Segelyachten

Fischerboote und Segelboote im Yachthafen 'La Cala' in Palermo.
Sizilien - Britta Bohn
Auf Sizilien seit 1998

Wo Altstadt und Meer verschmelzen

Palermo wurde aus dem Meer geboren. In der Antike war der heutige Yachthafen La Cala ein Naturhafen und der Stadt Panormos. Pan bedeutet "alles" und ormos "Bucht" oder "Ankerplatz".

Im 20. Jahrhundert ging diese Nähe zum Meer dann verloren. Schuld daran war die viel be­fah­rene Straße SS113. Sie schnitt die Uferzonen von der Stadt ab und diese kamen daraufhin schnell herunter.

Auf die Straße kann Palermo nicht ver­zich­ten, aber die Uferzonen werden seit etwa 30 Jahren wieder aufgewertet. Und das mit großem Erfolg: Mit­tler­weile präsentiert sich das Meer entlang der ganzen Altstadt in Bestform. Wie und wo es das macht, beschreiben wir in diesem Artikel.

Für vertiefende Informationen bieten wir Ihnen Links zu Wikipedia und stellen Ihnen PDFs zum kos­ten­losen Download zur Verfügung.

Tipp: Im Winter haben Sie die schönsten Kirchen Palermos fast für sich alleine.

Sizilien konzentriert
Der digitale Ratgeber für Urlauber und Auswanderer

Wer auf Sizilien Urlaub machen oder nach Sizilien auswandern möchte, will keine Über­raschungen erleben. Daher sollten Sie sich rechtzeitig über Themen wie Mobilität, Unterkunft, Visa- und Ein­wan­derungs­be­stim­mungen informieren.

Sizilien konzentriert unterstützt Urlau­ber und Aus­wan­derer mit Praxis­tipps, Immo­bilien, Kar­ten und lokalen deutsch­spra­chigen Kon­tak­ten.

Unsere Autoren teilen hier ihr Wissen mit Ihnen. Sie haben bis zu 30 Jahre Sizilien-Erfahrung mit diesen Themen:

Sizilien konzentriert - Antworten durch 'echte' Menschen

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Reddit war ursprünglich ein Forum für Tech­nik­be­gei­ster­te. Es hat sich aber herum­ge­spro­chen, dass hier "reale Men­schen" ihr Wissen teilen - moderiert durch Ehrenamtliche.

Kein Wunder also, dass es mitt­ler­weile eine Gruppe für Sizilien gibt. Auch Britta ist dabei - unter dem Pseudonym susolun.

Die "Basis-Sprache" ist Eng­lisch. Durch die ein­ge­bau­ten Über­setzer, können Sie aber auch pro­blem­los auf Deutsch kom­muni­zie­ren. Machen Sie mit:

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Zur Orientierung

Karte auf Google Maps zur Erkundung des Meeres vor Palermo

Karte

Diese Karte auf Google Maps zeigt die Lage der Punkte an denen Palermo mit dem Meer verschmilzt. Sie liegen alle zentral und sind gut zu Fuss erreichbar - auch vom Hauptbahnhof aus.

Auf der Seite Sizilien ● Karte finden Sie eine Liste sämtlicher Karten von Sizilien konzentriert.

Fotomontage, in der die Deckblätter verschiedener PDFs zusammengestellt sind.

PDFs zum Herunterladen

Sie möchten mehr über Palermo wissen? Kein Problem - das Referat 'Kulturgüter' der Region Sizilien bietet besonders für Palermo eine grosse Anzahl von Pub­li­ka­tionen zum kos­ten­losen Download. Die Mehrzahl von ihnen ist auch auf Englisch verfügbar.

Tipp: Selbst wenn Ihr Englisch ein wenig "eingerostet" sein sollte lohnt sich ein Blick in die Broschüren. Sie finden hier Fotos und Zeichnungen, die häufig informativer sind, als die­jenigen in "normalen" Reiseführern:

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Palermo und das Meer

Der traumhafte Strand von Mondello ist das schönste "Stadtviertel" Pa­ler­mos. Kaum eine andere Grossstadt Italiens glänzt mit so etwas Wun­der­barem.

Und als Stadt am Meer hat Palermo noch viel mehr, als nur einen Strand zu bieten: Der Yachthafen La Cala mit seiner langen Molo Sud und der neuen Molo Tra­pe­zo­idale liegen direkt an der Altstadt. In den schicken Bars und Restaurants sind auch alle Landratten herzlich willkommen.

Gleich um die Ecke lockt im Sommer die Open-Air-Bar Nautoscopio mit Live-Musik und einem kleinen Strand. Danach geht es auf der grünen Uferpromenade Foro Italico zu den bunten Fischerbooten im kleinen Hafen Porticciolo di Sant'Erasmo.

Der grosse Hafen dagegen empfängt neu­gie­rige Kreuzfahrer und verbindet Palermo mit Ustica, dem ersten Un­ter­was­ser-Natur­schutz­gebiet Italiens.

Tipp: An Wochenenden ist das Meer ver­ständ­li­cher­weise ein beliebtes Nah­er­ho­lungs­gebiet der Palermitaner. An Werk­tagen ist es dort wesentlich ruhiger.

Blick auf Mondello vom Monte Pellegrino aus.

Mondello

Ein türkisfarbenes Meer mit einem kilo­meter­langen Strand aus feinstem Sand - soetwas gibt es tatsächlich in Palermo. Na gut - in einem Vorort von Palermo: Mondello (Wikipedia).

Mondello ist die natürliche "Bade­an­stalt" Palermos (siehe Karte) und daher be­son­ders an Wochenenden stark frequentiert. Idealer­weise besuchen Sie also Mondello an einem Alltag. Ausserhalb der Saison haben Sie den Strand und das Meer fast immer für sich alleine.

Seit dem Sommer 2021 ist die lange Strand­promenade eine Fuss­gän­ger­zone. Statt Blechlawinen finden die Besucher jetzt Bänke für eine entspannte Pause mit Meerblick. Ein Grund mehr, um von Palermo aus mit dem Bus nach Mondello zu fahren:

Fischer- und Segelboote im Yachthafen 'La Cala' von Palermo.

Marina 'La Cala'

Genau an dieser Stelle (siehe Karte) entdeckten vor 3000 Jahren die alten Phönizier einen perfekten Naturhafen und gründeten Palermo. Heute befindet sich hier die wunderbare Marina La Cala (Wikipedia).

Die Marina steht aber nicht nur für den Anfang Palermos, sondern auch für die Wiedergeburt der Stadt. Bis 2007 war La Cala nämlich ein normaler Hafen und nicht gerade eine Perle - um es diplomatisch auszudrücken.

Man entschloss sich daher den Hafen gründlich zu restaurieren und in eine Marina umzuwandeln. Damit hat sich Palermo nicht nur wieder dem Meer geöffnet, sondern auch das Spektrum der Sehenswürdigkeiten deutlich erweitert.

PDF zum Weiterlesen: Von den Phöniziern bis zu den Römern (it).

Die lange 'Molo Sud' des Hafens von Palermo.

Molo Sud

Die Molo Sud (siehe Karte) ist eine Ver­län­ge­rung der Marina La Cala, die wie eine Nadel in das Mittelmeer sticht.

Diese Mole ist die erste Anlaufstelle für Skipper, die Palermo mit ihrer eigenen Yacht anlaufen. Für sie bieten hier mehrere Clubs Anlegeplätze (Navily, en).

Es funktioniert aber auch an­ders­he­rum: chartern Sie sich einfach eine Yacht auf der Molo Sud und machen Sie eine Spritztour auf das Mittelmeer.

Das neue Hafenviertel 'Molo trapezoidale' von Palermo.

Molo trapezoidale

Die Molo Trapezoidale (Wikipedia, it) ist der neueste Schritt Palermos zurück zum Meer. Sie schließt sich im Norden an den Yachthafen an. Auf der Karte erkennt man sofort eine große Fläche, die wie ein Trapez aussieht. Daher also der Name.

Schaltet man die Karte in den Satelliten-Modus ist an dieser Stelle noch eine einzige Baustelle. Die feierliche Ein­weih­ung war aber bereits Ende 2023.

Die Molo Trapezoidale bietet ein Kon­gress­zen­trum (Facebook), ein Frei­luft­theater und verschiedene Bars und Restaurants.

Eine Pizza mit Meerblick sollte man in Palermo als "normal" erwarten, ist aber tatsächlich eine eher neue Erfahrung.

Das Kunstprojekt 'Nautoscopio' am Foro Italico von Palermo.

Nautoscopio

Das Nautoscopio (en) liegt am östlichen Ende der Marina La Cala und entstand 2009 als Kunst-Projekt zur Verbindung der Stadt mit dem Meer (siehe Karte).

Heute steht das Nautoscopio im Zentrum einer Open-Air-Bar mit Strand, die im Sommer zu einem entspannten Aperitif direkt am Meer einlädt.

Aber auch die Kunst kommt nicht zu kurz. In regelmässigen Abständen gibt es Ausstellungen, Lesungen und Konzerte - alles natürlich direkt am Meer.

Die Uferpromenade des Foro Italico in Palermo.

Die Uferpromenade Foro Italico

Das Nautoscopio ist gleichzeitig der Anfang der langen Ufer­pro­menade Palermos. Die breite Grünfläche des Foro Italico (Wi­ki­pe­dia) schirmt die Ufer­pro­menade vollständig vom Getümmel der Altstadt ab (siehe Karte).

Die Uferpromenade und der Foro Italico sind ein Paradies für Son­nen­an­be­ter, Jogger und Tango-Tänzer. Ganz besonders verlockend ist die Ufer­pro­menade aber für Drachen-Liebhaber.

Diese bunten Kunstwerke haben eindeutig die Lufthoheit über dem Foro Italico. Sie haben gerade keinen Drachen dabei? Kein Problem: Drachen-Händler gibt es hier auch.

Der kleine Hafen 'Porticciolo di Sant'Erasmo' in Palermo.

Porticciolo di Sant'Erasmo

Das Ende der Uferpromenade bildet der kleine Hafen Porticciolo di Sant'Erasmo (Provenzano Associati, it) mit seinen bunten Fischerbooten (siehe Karte). Der Heilige Erasmus (Wikipedia) ist der Schutzpatron der Seefahrer.

Da der Porticciolo di Sant'Erasmo so gut wie nicht mehr benutzt wurde, begann 2019 sein Umbau zu einer zweiten Marina. Ein schickes Fisch­res­tau­rant mit DJ und Panoramablick auf das Meer gibt es hier bereits.

Der neue Hafen für Kreuzfahrt-Schiffe in Palermo.

Kreuzfahrt-Hafen

Der Hafen von Palermo (siehe Karte) ist ein beliebtes Ziel für Kreuzfahrten. Kein Wunder, liegt doch das Meer gleich vor den Toren der Altstadt mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten.

Das ist perfekt für Kreuzfahrtgäste, die Palermo gerne auf eigene Faust entdecken möchten.

Diese Karte zeigt den kürzesten Weg vom Kreuzfahrt-Anleger in die Altstadt und dann weiter zu ihren wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

Der Hafen der Insel Ustica.

Ustica

Ustica (Wikipedia) ist eine kleine Insel im Norden (siehe Karte) von Sizilien mit einem gleichnamigen Dorf von gut 1000 Einwohnern.

Hier wurde Mitte der achtziger Jahre das erte Unter­wasser-Na­tur­schutz­gebiet Italiens, die Area marina protetta Isola di Ustica (Wi­ki­pe­dia) eingerichtet. Die Unterwasserwelt ähnelt ein wenig der der Tropen. Kein Wunder also, daß Ustica als Taucherparadies gilt.

Aber auch für die Landratten unter Ihnen hat Ustica etwas zu bieten. Die Über­was­ser­land­schaft steht derjenigen unter Wasser in nichts nach. Im Ge­gen­teil: Im Süden von Ustica gibt es einen Wanderpfad am Meer.

Gleich zwei Fähren (Faehreonline) verbinden den Hafen von Palermo und Ustica.

Der Delfin steht für 'Sizilien konzentriert erleben'

Sizilien konzentriert erleben
Viel Neues an einem Ort

Viel Neues erleben und sich gleichzeitig er­ho­len?

Ja, das geht. Wenn man nicht von Se­hens­wür­dig­keit zu Sehenswürdigkeit hetzt. Wie alle anderen.

Und wenn man ein ruhiges und sicheres "Ba­sis­lager" hat. Natürlich abseits vom Mas­sen­tou­rismus:

In Palermo wohnen
Mitten in der Stadt oder vor ihren Toren

Wer mit einem Kreuzfahrtschiff oder der eigenen Yacht gekommen ist, hat schon einen Platz zum Schlafen. Alle anderen brauchen eine Unterkunft in Palermo - wie z.B. Ferienwohnungen.

In Palermo? Nicht unbedingt. Wer lieber am Meer in einem Fischerdorf wohnen möchte, hat mit der Altstadt von Santa Flavia ein perfektes Basislager für Ta­ges­aus­flüge nach Palermo.

Denn in Santa Flavia befindet sich der Bahnhof mitten in der Altstadt. Die Fe­ri­en­woh­nun­gen sind nur wenige 100 Meter von ihm entfernt und die Zugfahrt dauert gerade einmal 20 Minuten.

Die Terrasse der Ferienwohnung 'Casa Morricone' in Palermo.
Casa Morricone

Ferienwohnungen mitten in Palermo

Unsere Übersichtskarte zeigt alle Fe­ri­en­woh­nun­gen von Solemar Sicilia in Pa­ler­mo. Um sie zu sehen, klicken Sie einfach in der Karte links auf "Ferienwohnungen".

Solemar Sicilia bietet ein breites An­ge­bot von Fe­ri­en­woh­nun­gen. Es reicht von einfachen funktionellen Woh­nun­gen ("ich bin hier, um Palermo zu sehen und nicht, um zu wohnen") bis hin zum kleinen Penthouse wie die Casa Morricone im Bild ("man gönnt sich ja sonst nichts").

Um die Suche nach einer Fe­ri­en­woh­nung einzugrenzen, finden Sie hier einen ein­fachen Filter:

Die Terrasse der Ferienwohnung 'Terrazza del Merlo' in Palermo.
Terrazza del Merlo

Eigene Wohnung in Palermo

Ein Adelspalast oder ein Pent­house in der Altstadt - das ist na­tür­lich etwas ganz Besonderes - in einer ganz be­son­de­ren Stadt.

Glücklicherweise gibt es aber deutlich mehr Wohnraum für "normale" Geld­beu­tel, sogar in der Altstadt.

Und wer geduldig sucht, findet sogar etwas mit einer wun­der­baren Terrasse, wie hier bei der Terrazza del Merlo. Die Woh­nung wurde von deutschen Aus­wan­de­rern gekauft, renoviert und ist heute eine beliebte Ferienwohnung in der Altstadt von Palermo:

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